Cannabis-Legalisierung Referendum in der Schweiz

19 11 2008

swiss-flagAm 30. November wird die Cannabis Referendum abgehalten in der Schweiz. Jetzt haben die Bürger in der Schweiz die einmalige Chance, die Hanfpflanze mit all ihren Eigenschaften zu rehabilitieren. Kiffen soll in der Schweiz für erwachsene Bürger erlaubt werden. Der Handel wird geregelt, damit dem Schwarzmarkt auf der Strasse und der damit verbundenen Vermischung von harten und weichen Drogen der Boden entzogen wird.

So wird die Bundesverfassung geändert, wenn das CH-Volk am 30. November 2008 JA stimmt:
Art. 105a (neu) Hanf

  1. Der Konsum psychoaktiver Substanzen der Hanfpflanze sowie ihr Besitz und Erwerb für den Eigenbedarf sind straffrei.
  2. Der Anbau von psychoaktivem Hanf für den Eigenbedarf ist straffrei.
  3. Der Bund erlässt Vorschriften über Anbau, Herstellung, Ein- und Ausfuhr von sowie Handel mit psychoaktiven Substanzen der Hanfpflanze.
  4. Der Bund stellt durch geeignete Massnahmen sicher, dass dem Jugendschutz angemessen Rechnung getragen wird.

Werbung für psychoaktive Substanzen der Hanfpflanze sowie Werbung für den Umgang mit diesen Substanzen sind verboten.

Die Ausarbeitung der nötigen Gesetze oder Verordnungen im Detail obliegt dem Parlament. Dieses muss zwar die oben erwähnten Artikel umsetzen, hat aber einen gewissen Spielraum dabei. Zum Beispiel ist es klar, dass dort, wo mittlerweile nicht mehr geraucht werden darf, zukünftig sicher auch kein Hanf geraucht wird.

JA Stimmen – Mail an ganzes Adressbuch senden – SMS an alle Mobil-Kontakte weiterleiten und: Gewinnen am 30. November!!!

Website des Initiativ-Komitees:
www.projugendschutz.ch





Lotus Eco Elise

15 07 2008

Auf der British Motor Show in London präsentieren die Sportwagenbauer die Studie Elise Eco. Öko-Lisel setzt zur Gewichtsreduzierung auf Leichtbau und wiederverwertbare Materialien aus der Natur. Sisal-Fußmatten, Holzschaltknauf, Hanf und wollene Bezüge für Lenkrad oder Türverkleidungen machen den Innenraum und Teile der Karosserie zum Recyclingcenter auf Rädern. 32 Kilo sparen die Briten im Vergleich zur Serien-Elise ein, wobei fast die Hälfte der Gewichtsreduzierung durch besonders leichte Räder erreicht wird.

Lotus Hanf Sportwagen

Sind das Hanf Pflanzen im Hintergrund?

Dürfen wir darauf hinweisen dass hanf verwenden im Auto nicht so neue ist. Erinnern Sie sich Henry Ford?

Quelle: autobild.de





Warum muss ich die männlichen Pflanzen aus meinem Garten entfernen?

16 06 2008

In einer natürlichen Umwelt, wo männliche und weibliche Cannabis-Pflanzen ungehindert zusammen wachsen, werden sich männliche Pollen in der Luft verbreiten, die an die Härchen der weiblichen Blumen kleben und Samen bilden. Die weiblichen Blumen oder Knospen, mit denen die meisten Cannabis-Liebhaber wohlvertraut sind, sind eigentlich unbefruchtete Samenkapseln, die unter normalen Umständen Dutzende oder Hunderte von Samen enthalten würden.
Es ist die unbestäubte weibliche Blume der Cannabis-Pflanze, die die höchste Konzentration an THC (der aktive Hauptbestandteil in Cannabis) enthält. Die weibliche Blume ist mit sehr kleinen, THC-reichen Harzdrüsen bedeckt, deren Zweck ist, Pollen aufzufangen. Sobald die Bestäubung stattfindet, wird dieser Teil der Blume nicht länger THC produzieren und fängt an, Samen zu bilden. Deshalb wird eine weibliche Blume, die mehr als nur einigen Blütenstaubkörnern ausgesetzt wurde, weniger potent sein als eine unbestäubte und auch ein viel geringeres Gewicht haben, nachdem man die Samen entfernt hat. Aus diesem Grunde wird die Bezeichnung Sinsemilla (oder sans semilla – ohne Samen) traditionell für hochwertigen Cannabis aus aller Welt verwendet.





Oliver Stone liebst Marijuana

11 06 2008




Gebt das Hanf frei – Ströbele

11 06 2008

stroebelePresseerklärung von Hans-Christian Ströbele zum Strafverfahren gegen zwei Menschen wegen des Besitzes von 63 Faserhanf-Pflanzen
„Gebt das Hanf frei“ – Rechtssicherheit für Nutzhanf-Wirtschaft schaffen, Drogenrecht verfassungskonform gestalten!

Morgen beginnt vor dem Amtsgericht Tiergarten* ein Strafverfahren gegen zwei Menschen wegen des Besitzes von 63 Faserhanf-Pflanzen mit einem Gesamt-THC-Gehalt von 2,7 Gramm, also pro Pflanze von 0,04 Gramm. Die Pflanzen stammten aus einem staatlich geförderten legalen Anbau aus der Uckermark, dienten als Dekoration bei der Hanfparade 2002 und wurden dort von der Polizei beschlagnahmt. Mit meinem Zuruf an die Polizei aus diesem Anlass „Gebt das Hanf frei“ produzierte Stefan Raab später einen gleichnamigen Rap-Song. Den Rest des Beitrags lesen »





Strengere Vorschriften für Hanf in die Schweiz

4 06 2008

Dem illegalen Hanfanbau das Handwerk legen, wollen Grossräte von SVP, FDP, EVP, SP und EDU. Sie verlangen ein Gesetz, das die Meldepflicht vorsieht.
Ein Gesetz, das die Bekämpfung des illegalen Anbaus von Drogenhanf auf eine praktikable Grundlage stellt, das verlangen 5 Grossrätinnen und -räte von fünf verschiedenen Parteien sowie 24 Mitunterzeichnende per Motion.
Erstunterzeichnerin Sabina Geissbühler (SVP/Herrenschwanden) nennt eine umfassende Meldepflicht als gangbaren Weg. Neben der anzubauenden Sorte, der Herkunft des Saatgutes und des zu erwartenden THC-Gehalts müssten auch die verantwortlichen Produzenten und der vorgesehene Verwendungszweck angegeben werden. Den Rest des Beitrags lesen »





Hanf | Geschichte | Moderne und Gegenwart

29 05 2008

In der Mitte des 20. Jahrhunderts verdrängten Kunstfasern besonders des Herstellers Du Pont den Hanf auch aus der Bekleidungsherstellung, unterstützt von der Anti-Cannabis Kampagne von Harry J. Anslinger. Eine Ausnahme bildet hier die „Hemp for Victory“-Kampagne des US-Militärs, das dringend den Rohstoff Hanf für die Rüstung brauchte. Den Rest des Beitrags lesen »





Hanf | Geschichte | Mittelalter und Neuzeit

29 05 2008

Hanf blieb auch nach der Antike in Europa eine wichtige Nutzpflanze. Kaiser Karl der Große erwähnte 812 im Kapitel LXII seiner Landgüterverordnung Capitulare de villis vel curtis imperii den Hanf (canava), wenngleich er ihn auch nicht in der Liste der als verpflichtend anzubauenden Pflanzen aufnahm.

Viele mittelalterliche Waffen wie etwa der Langbogen, dessen Sehnen aus Hanf bestanden, wären ohne die robuste und widerstandsfähige Hanffaser, die enorme Zugkräfte aushält, nicht anzufertigen gewesen.

Über Spanien fand im 13. Jahrhundert eine weitere Anwendung der Hanffaser ihren Weg nach Europa – die Papierherstellung. Da die Papierherstellung aus Holz damals noch nicht beherrscht wurde, war Hanf neben Lumpen (die selbst oft aus Hanf bestanden) der wichtigste Rohstoff für die Papierproduktion. So entstand in Nürnberg 1290 eine erste Papiermühle auf deutschem Boden. Gutenberg druckte 1455 seine berühmte Gutenberg-Bibel auf Hanfpapier, ebenso wie die amerikanische Unabhängigkeitserklärung von 1776. Der erste amerikanische Präsident George Washington baute selbst im großen Stil Hanf an.

Hanfseile und Segeltuch aus Hanf waren in der Schifffahrt wichtig, da die Faser sehr widerstandsfähig gegenüber Salzwasser ist und weniger Wasser aufnimmt als beispielsweise Baumwolle – Baumwollsegel würden bei Regen derartig schwer, dass die Masten brechen könnten. Auch Flachsleinen war ein schlechter Ersatz, da es bei Kontakt mit Wasser anders als Leinwand aus Hanf binnen weniger Monate verrottet. Venedig erreichte seine Vormachtstellung als bedeutendes Handelszentrum im Mittelalter u. a. durch die hohe Qualität der Seilerei. In Südwestdeutschland ging der Hanfanbau mit dem Aufkommen des für die Bauern rentableren Tabakanbaus sowie mit der Einfuhr von Sisalfasern zurück und kam bis zum Ersten Weltkrieg bis auf wenige Ausnahmen praktisch zum Erliegen.





Hanf | Geschichte | Frühgeschichte und Antike

29 05 2008

Hanf (Cannabis sativa L.) wurde in China schon seit langem genutzt. „Ma“, wie die Chinesen den Hanf nannten, lieferte ihnen nicht nur wohlschmeckende und nahrhafte Samen, auch die Stängel mit ihren besonders langen und nahezu unverwüstlichen Fasern wusste man schon früh zu schätzen. Bereits im Shen nung pen Ts’ao king, einem vermutlich ungefähr zu Beginn unserer Zeitrechnung verfassten chinesischen medizinischen Text, beschreibt der Autor, wie Hanf als Heilmittel gegen Malaria, Rheuma und viele andere Unpässlichkeiten eingesetzt werden kann.

Über Indien und die antiken Hochkulturen im heutigen Irak trat der Hanf seinen Siegeszug um die Welt an. In Europa sind die ältesten Funde ca. 5.500 Jahre alt und stammen aus dem Raum Eisenberg (Deutschland). Aus der Gegend des heutigen Litauen stammen Funde von Hanfsamen ca. 2500 v. Chr. und eines Hanffadens ca. 2300 v. Chr. Die alten Griechen und ihre ägyptischen Nachbarn kleideten sich oft mit Hanf – Kleidung aus Hanfgewebe wird von Herodot (450 v. Chr.) erwähnt. Hanf und Flachs waren lange Zeit die wichtigsten Faserpflanzen Europas. Plinius der Ältere schreibt, dass Hanf Schmerzen lindere, und Pedanios Dioscurides berichtet von der Wirksamkeit des Saftes der Hanfsamen gegen Ohrenschmerzen. Vom Mittelalter bis in die Neuzeit wurden aus Hanf Mittel zur Linderung von Wehenkrämpfen und nachgeburtlichen Schmerzsymptomen gewonnen.