Großbritanniens oberster Drogenberater David Nutt – Alkohol ist gefährlicher als Cannabis

4 11 2009

Cannabis David NuttDer oberste Drogenberater Großbritanniens David Nutt kritisiert die Umstufung von Cannabisprodukten. Die britische Regierung hatte im Januar beschlossen, Cannabis wieder als „weiche Droge“ in die Kategorie B einzustufen. Erst 2004 hatten die Briten Cannabis als Beruhigungsmittel in Kategorie C zurückgestuft.
Jetzt droht, anders als bei einer Einstufung in die Kategorie „Beruhigungsmittel“, wieder wie vor 2004, bis zu fünf Jahren Haft für den Besitz oder den Anbau von Hanfblüten.
Nutt, offizieller Drogenberater der Regierung, schlägt hingegen vor, Drogen nach ihren wissenschaftlich ermittelten Gefährdungspotential einzuordnen.

LSD, Ecstasy und Cannabis seien ungefährlicher als Alkohol und Tabak, hatte der Pharmakologe David Nutt laut Medienberichten in einer Vorlesung am Londoner King’s College gesagt.

Alkohol kommt in Nutts Skala an fünfter Stelle – nach Kokain, Heroin, Schlafmitteln und Opium. Tabak steht an neunter Stelle und damit weit vor Cannabis, dem Halluzinogen LSD und Ecstasy.

Innenminister Alan Johnson sah das Vertrauen in Nutt zerstört und entband ihn umgehend von seinen Aufgaben. „Es ist wichtig, dass die Botschaft der Regierung klar ist und Sie als Beauftragter tun nichts, damit sie die Öffentlichkeit versteht“, schrieb Johnson an Nutt.

Der Pharmakologe bezeichnete die Entlassung als politische Wahlkampfmaßnahme. Nutt rechnet nun mit Rücktritten aus dem Drogenberatungsgremium der Regierung. „Keiner behauptet, Drogen sind ungefährlich.“ Tabak und Alkohol als legale Droge auszunehmen, sei aber „künstlich“.

Der Wissenschaftler hatte in der Vorlesung am King’s College auch eine Klassifizierung aller legalen und illegalen Drogen in einer Schadensskala gefordert. „Wir brauchen eine breite und offene Diskussion über die wissenschaftlichen Nachweise und eine wohlüberlegte Debatte, warum wir Drogengesetze haben und ob sie ihre Aufgabe leisten.“

Quelle: hanfjournal.de & welt.de





Neue Protestmailers des Deutsche Hanf Verband

11 09 2009

Deutsche hanf verbandHeute startet eine neue Aktion des DHV-Protestmailers

Diesmal wend das Deutsche Hanf Verband (DHV) sich an Bundeskanzlerin Merkel.
Nach ihrem Amtsantritt hat sie mehrfach betont, sie setze auf die Eigenverantwortung der Bürger. „Lassen Sie uns mehr Freiheit wagen!“  forderte sie in ihrer ersten Regierungserklärung. Dem Spiegel sagte sie: „Vom Grundsatz her bin ich für den mündigen Bürger, der über seine Lebensmöglichkeiten verantwortungsvoll selbst entscheidet.“

Für Cannabiskonsumenten galt unter Merkels Führung aber weiterhin das Gegenteil: Sie wurden entmündigt und durften nicht über ihre Lebensmöglichkeiten verantwortungsvoll selbst entscheiden. Der Verfolgungsdruck für Cannabiskonsumenten hat unter Merkel zugenommen. Einige Bundesländer haben die Regelungen für geringe Eingenverbrauchsmengen verschärft, meist mit CDU-Beteiligung.

Merkel selbst hat sich nie zu Cannabis geäußert. Vielleicht hat sie sich nie ernsthaft mit dem Thema beschäftigt. Das wollen wir ändern!

Mit diesem Protestmailer wollten das DHV Frau Merkel klar machen, dass große Teile der Bevölkerung nicht damit einverstanden sind, dass wegen Hanfblüten immer noch harmlose Bürger verfolgt werden. Wir fordern sie auf, die Verfolgung von Cannabiskonsumenten zu beenden, falls sie noch einmal Bundeskanzlerin werden sollte.

Dieser Protestmailer wird möglicherweise nur bis zur Wahl am 27. September oder bis zur Regierungsbildung laufen, also am besten gleich mitmachen!

http://hanfverband.de/protestmailer/mitmachen_15.html

http://hanfverband.de/





Cannabis-Legalisierung Referendum in der Schweiz

19 11 2008

swiss-flagAm 30. November wird die Cannabis Referendum abgehalten in der Schweiz. Jetzt haben die Bürger in der Schweiz die einmalige Chance, die Hanfpflanze mit all ihren Eigenschaften zu rehabilitieren. Kiffen soll in der Schweiz für erwachsene Bürger erlaubt werden. Der Handel wird geregelt, damit dem Schwarzmarkt auf der Strasse und der damit verbundenen Vermischung von harten und weichen Drogen der Boden entzogen wird.

So wird die Bundesverfassung geändert, wenn das CH-Volk am 30. November 2008 JA stimmt:
Art. 105a (neu) Hanf

  1. Der Konsum psychoaktiver Substanzen der Hanfpflanze sowie ihr Besitz und Erwerb für den Eigenbedarf sind straffrei.
  2. Der Anbau von psychoaktivem Hanf für den Eigenbedarf ist straffrei.
  3. Der Bund erlässt Vorschriften über Anbau, Herstellung, Ein- und Ausfuhr von sowie Handel mit psychoaktiven Substanzen der Hanfpflanze.
  4. Der Bund stellt durch geeignete Massnahmen sicher, dass dem Jugendschutz angemessen Rechnung getragen wird.

Werbung für psychoaktive Substanzen der Hanfpflanze sowie Werbung für den Umgang mit diesen Substanzen sind verboten.

Die Ausarbeitung der nötigen Gesetze oder Verordnungen im Detail obliegt dem Parlament. Dieses muss zwar die oben erwähnten Artikel umsetzen, hat aber einen gewissen Spielraum dabei. Zum Beispiel ist es klar, dass dort, wo mittlerweile nicht mehr geraucht werden darf, zukünftig sicher auch kein Hanf geraucht wird.

JA Stimmen – Mail an ganzes Adressbuch senden – SMS an alle Mobil-Kontakte weiterleiten und: Gewinnen am 30. November!!!

Website des Initiativ-Komitees:
www.projugendschutz.ch





«Beste Veränderung für die Schweiz»?

18 11 2008

baslerzeitung

Am 30. November stimmt das Stimmvolk über die Hanfinitiative ab. Einem allfälligen Erfolg oder Misserfolg sehen auch die Organisatoren der CannaTrade gespannt entgegen.

Die Veranstalter der alljährlich stattfindenden Hanfmesse stehen „komplett hinter der Initiative für eine vernünftige Hanfpolitik mit wirksamem Jugendschutz“, wie Ben Arno, Sprecher der CannaTrade, sagt. Entsprechend werben die Veranstalter primär auf ihrer Website sowie „auf sämtlichen anderen Kanälen“ gleichermassen für ein JA zur Hanfinitiative und ein JA zur Revision des Betäubungsmittelgesetzes.

Annahme würde neue Perspektiven eröffnen

Eine Annahme der Initiative durch das Stimmvolk käme laut Arno vor allem sämtlichen Produzenten von Hanfprodukten entgegen. Denn „solange Hanf als Genussmittel verboten ist, stehen alle Hersteller und Anbieter legaler Hanfprodukten in einer Grauzone“, beschreibt Arno die momentane Lage der Hanfbauern. Erst wenn Erwerb und Anbau von Cannabis für den Eigenbedarf sowie der Konsum straffrei werden, seien Bauern wieder in der Lage Hanf anzubauen ohne unmanierlich als Drogenproduzenten bezeichnet zu werden. Darüber hinaus erschliesst sich für die Schweizer Bauern einen neuen Markt. „Nebst Hopfen- und Weinbauern könnten sich nun endlich auch Hanfbauern etablieren“ ist sich Arno sicher. Dies würde insbesondere auch Bauern, die sich in ihrer Existenz bedroht sehen und sich künftig nach alternativen Anbaumethoden umsehen müssen, eine neue Basis bieten. Das wäre „die beste Veränderung für die Schweiz“ bringt es der Veranstalter zuversichtlich auf den Punkt.

Ein Nein als „Absage an Legalität“?
Ein Nein zur Initiative wäre in den Augen Arnos mithin ein vernichtendes Verdikt. Eine Ablehnung würde nicht nur die vielen Aufklärungsversuche und die mit ihnen verbundene Hoffnung zunichte machen, es wäre auch eine Absage an den legalen Handel mit Drogen. Nicht selten würden sich illegale Händler gegen die Hanfinitiative aussprechen, da es ihnen erlaubt, die Preise für die Produkte der Illegalität wegen hoch zu halten um auf diese Weise das grosse Geschäft zu machen.

Aufklären und informieren
Arno macht darauf aufmerksam, dass „Hanf durch gezielte Medienpropaganda in Verruf geraten ist und schliesslich verboten wurde“. Er sieht daher besonderen Handlungsbedarf in der Aufklärung und der Information, zumal es bei der Initiative im Grunde genommen primär um einen effektiven Jugendschutz geht. Dieser wäre in einem kontrollierten Markt bedeutend einfacher umzusetzen. Das Problem kann denn auch nicht alleine auf „Droge“ Hanf reduziert werden. „In einer potentiell süchtigen Gesellschaft steigt der Konsum von Alkohol, Drogen und Medikamenten mit dem Wachstum an Reichtum“ fasst Arno die Problematik um die Diskussion zusammen.

Quelle: bazonline.ch





Schluss mit Cannabis Krimi

13 11 2008

0037_sensi_skunk1Legalisierung von Konsum, Besitz, Erwerb und Anbau von Cannabisprodukten für den Eigengebrauch ab 18 Jahren mit eine strenge Ausweispflicht ist der einzige Weg kriminellen Organisationen zu stoppen.


Stoppen sie den Schwarzhandel mit Cannabis und schutzen sie Ihre Kinder vor frühzeitigem Konsum durch legalisierung von Konsum, Besitz, Erwerb und Anbau von Cannabisprodukten für den Eigengebrauch ab 18 Jahren mit eine strenge Ausweispflicht.


Einige Fakten:

  • Cannabisrauch enthalt doppelt so viele krebserzeugende Stoffe wie Tabak. Starke Raucher konsumieren um die 20 Zigaretten am Tag.
  • Der durchschnittliche Cannabiskonsument ist also weit weniger Krebsgefährdet als ein starker Raucher.Mindestens 20 Prozent der späteren Heroin- und Kokainabhängigen haben ihre Drogenkarriere mit Haschisch/Marihuana begonnen.
  • Fast 100 Prozent der späteren Heroin- und Kokainabhängigen haben vorher Alkohol konsumiert.
  • In die EU gibt er rund 55mln Alkoholabhängige und jährlich 195,000 Alkoholtote. Es ist noch kein einziger Fall bekannt indem eine Überdosis Cannabis zum Tode geführt hatte.
  • Die wenigsten Cannabiskonsumenten werden abhängig. Die große Mehrheit fuhrt ein normales geregeltes Leben.
  • Cannabis darf nicht mit den harten Drogen, wie Kokain, Heroin etc. In einen Topf geworfen werden. Jugendliche konnten dadurch ein falsches Bild von harten Drogen bekommen.
  • Der Schwarzmarkt mit Cannabis blüht, durch einen geregelten Verkauf konnte der Staat anstellen der Schwarzhändler Geld verdienen.




Kritische Töne zum Hanf-Verbot

30 09 2008

Dieser ARD Doku zeigt wieder einmal wie jährlich steuergelder in millionen höhe für die verfolgung von kleindelikten verschwendet wird. Eben Justizbeamte äussern sogar Zweifel an der geltenden Rechtslage.





Cannabis-Legalisierung Referendum in der Schweiz

15 09 2008

Am 30. November wird ein Referendum abgehalten in der Schweiz.

Die Initiative «für eine vernünftige Hanfpolitik mit wirksamem Jugendschutz» will den Konsum psychoaktiver Substanzen der Hanfpflanze sowie Besitz, Erwerb und Anbau für den Eigengebrauch straffrei erklären.

Für das Zustandekommen einer nationalen Volksinitiative sind mindestens 100’000 Unterschriften nötig. Insgesamt hatten die Initianten rund 134 000 Unterschriften gesammelt.

Die bisherige repressive Cannabis-Politik der Schweiz sei gescheitert. Das zeigten auch unlängst veröffentlichte Zahlen des Bundesamts für Gesundheit (BAG), wonach immer jüngere Menschen zu kiffen begännen. „Jugendkonsum ist ein grosses Problem“, sagte Müller. Er könne aber nicht mit Repression bekämpft werden.

An legalen Verkaufsstellen für Cannabis könne der Jugendschutz viel besser umgesetzt werden als auf dem heute bestehenden Schwarzmarkt.

Quelle: hanfinitiative.ch





15 Missverständnisse (und 1 Schlussfolgerung) über Cannabis

11 07 2008

1. Weniger Coffeeshops bedeutet auch weniger Cannabiskonsum.

Das stimmt nicht. In den Niederlanden, dem einzigen westlichen Land, in dem in Coffeeshops „legal“ Cannabis verkauft wird, konsumieren 13% der Jugendlichen Cannabis. In Ländern, in denen der Cannabiskonsum streng verboten ist, ist dieser Prozentsatz wesentlich höher: In Belgien, Irland und den USA sind es 17%, in Großbritannien 20% und in Frankreich sogar 22%.

2. Wer Cannabis konsumiert, tut schneller den Schritt zu harten Drogen (Stichwort „Einstiegsdroge“).

An sich stimmt diese Theorie: Wer Whisky trinkt, hat einst mit Bier angefangen und ist wohl kaum direkt von Limonade auf Hochprozentiges umgestiegen. Deshalb ist es auch wichtig, diesen ersten Schritt gar nicht erst zu tun. Die Niederlande sind dabei recht erfolgreich: Nur 12% der Gesamtbevölkerung haben schon einmal Cannabis konsumiert. In den USA sind es immerhin 28% und in Australien sogar 40%. Die Folge: In den Niederlanden ist die Zahl der Konsumenten harter Drogen und die Zahl der Drogentoten geringer.

3. Coffeeshops ermutigen zum Kauf harter Drogen.

Das stimmt nicht. Im Gegenteil: Coffeeshops gewährleisten eine klare Trennung zwischen weichen und harten Drogen. Cannabiskonsumenten bevorzugen gerade die sichere, legale und einladende Atmosphäre der Coffeeshops und meiden die harte, illegale und kriminelle Szene der harten Drogen. Den Rest des Beitrags lesen »