Niederländische Coffeeshops für Touristen geschlossen?

22 11 2010

coffeeshop signLauter Cannabis Genießer aus der ganzen Welt sind über Pläne besorgt, die in diesem Monat aufkamen und darauf abzielen, dass Ausländer niederländische Coffeeshops nicht mehr betreten dürfen. Die neue (instabile) niederländische Koalitionsregierung will nämlich die Coffeeshops in private Clubs umwandeln, bei denen nur erwachsene Niederländer Mitglied werden können. Als Grund dafür führt sie Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie drohende strafbare Handlungen an, verursacht von ausländischen Touristen, die Cannabis rauchen.

Noch ist nicht klar, ob nicht die EU Gesetzgebung maßgeblich sein wird, dass die Handelsfreiheit angetastet wird, oder ob so argumentiert wird, dass die gehandelte Substanz nicht vollkommen legal ist und daher nicht gesetzlich geschützt.

Klar ist aber: Wird dieser Plan umgesetzt, dann werden die Einnahmen der meisten Coffeeshops wegfallen (geschätzte € 1,8 Milliarden im Jahr). Außerdem werden die meisten Mitarbeiter in den Coffeeshops ihren Job verlieren – und das mitten in der Wirtschaftskrise.

Dieser Plan wurde in der Regierung schon 2003 diskutiert, bisher wurde aber nichts Konkretes angekündigt. Es besteht kein großes Vertrauen in die neue Koalition, laut neuesten Umfragen sind nur 28 % der Wähler davon überzeugt, dass sie langfristig bestehen bleibt.

Leider wird mit diesem Plan die erfolgreiche Toleranzpolitik in den Niederlanden in das komplette Gegenteil verkehrt. Durch sie gab es doch in den Niederlanden die geringsten Drogenmissbrauchsraten in der entwickelten Welt.





München zensiert Werbung

25 08 2010

München zensiert Werbung des Deutschen Hanf Verbandes auf Bussen.

Dass der Konsum von Cannabis in Deutschlands Bundesländern unterschiedlich geahndet wird, ist den wenigsten bekannt. Fakt ist: die südlichen Bundesländer fahren weitaus schärfere Geschütze auf als die Nordlichter. In Bayern ist die Hatz auf Cannabis-Konsumenten besonders intensiv, dort werden unter anderem auch die höchsten Strafmaße vergeben.

In München sollte deshalb auch die erste pro-Cannabis Anzeige Deutschlands auf Bussen des Öffentlichen Nahverkehrs geschaltet werden. Ähnlich wie die britische “Nice people take drugs” Kampagne, die in 2009 Schlagzeilen in England machte, war auch hier das Ziel, die Leute sowohl zu informieren, als auch zu polarisieren. In München sollte die Schlagzeile “Schluss mit Krimi.- Cannabis normal.” lauten. Verantwortlich für die Kampagne ist der Deutsche Hanf Verband (DHV) zusammen mit der Werbeagentur Berlin.

Es geht um die Reform der Drogenpolitik in Deutschland: Cannabiskonsumenten sollen entkriminalisiert werden, denn die Strafverfolgung ist laut DHV die schlimmste Nebenwirkung des Cannabis-Konsums.

Ca. 5 Busse sollten für den DHV 3 Monate lang in München mit der Botschaft fahren, allerdings hat die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) den Plänen des DHV kurzfristig einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Anzeigen verboten. Als einzige Begründung wurde mitgeteilt:

“Sie wissen ja, was der DHV macht”.

Georg Wurth, der Vorsitzende des DHV, beschuldigt die Stadt München der Zensur:

“Der DHV macht keine Werbung für Cannabis. Wir wollen lediglich die heftige Verfolgung von Cannabiskonsumenten in Bayern zur Diskussion stellen. Hausdurchsuchungen und Fingerabdrücke bei kleinsten Cannabismengen in Bayern hat die Kiffer Verfolgung wahnhafte Züge angenommen. Nun unterdrückt die Stadt München das Thema. Sicher auch, weil sie keine guten Argumente für ihre radikale Cannabispolitik hat.”

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Polizeipräsident für alternative Politik

2 02 2010

Der Polizeipräsident von Münster, Hubert Wimber, hält eine Strafverfolgung von Cannabiskonsumenten für weitgehend unwirksam und fordert eine „alternative Drogenpolitik“.
In einem Brief an den Deutschen Hanfverband schreibt Wimber, dass „angesichts der weitgehenden Erfolglosigkeit staatlicher Repression und politischer Unbeweglichkeit eine erneute Initiative aus den Reihen der Polizei und anderer Strafverfolgungsbehörden für eine alternative Drogenpolitik angezeigt ist“, wie der Verband am Donnerstag mitteilte. Er habe jedoch wenig Hoffnung auf eine „Akzentverschiebung“ in der Drogenpolitik der Bundesregierung. Drogenpolitik müsse zuerst Gesundheits- anstatt Kriminalpolitik sein, schreibt Wimber weiter.

Unter anderem kritisiert Wimber, dass in Nordrhein-Westfalen die Bestimmungen zur Verfolgung von Cannabiskonsumenten durch die Herabsetzung der geringen Menge zum Eigengebrauch von zehn auf
sechs Gramm verschärft worden seien. Gleichzeitig wirbt er aber um Verständnis dafür, dass die Polizei die derzeitige Gesetzeslage durchzusetzen habe und nicht einfach „bei Konsumenten und Kleindealern beide Augen zudrücken“ könne. Er kenne aber keine Polizeibehörde, die den „Ameisenhandel“ mit Cannabisprodukten proaktiv verfolge.

Der Sprecher des Deutschen Hanfverbandes, Georg Wurth, kommentierte die Äußerung mit den Worten: „Die Politik sollte gut zuhören, wenn ein Polizeipräsident sagt, dass die Verfolgung von Cannabiskonsumenten eine sinnlose Belastung für die Polizei ist.”

Quelle: focus.de





Großbritanniens oberster Drogenberater David Nutt – Alkohol ist gefährlicher als Cannabis

4 11 2009

Cannabis David NuttDer oberste Drogenberater Großbritanniens David Nutt kritisiert die Umstufung von Cannabisprodukten. Die britische Regierung hatte im Januar beschlossen, Cannabis wieder als “weiche Droge” in die Kategorie B einzustufen. Erst 2004 hatten die Briten Cannabis als Beruhigungsmittel in Kategorie C zurückgestuft.
Jetzt droht, anders als bei einer Einstufung in die Kategorie “Beruhigungsmittel”, wieder wie vor 2004, bis zu fünf Jahren Haft für den Besitz oder den Anbau von Hanfblüten.
Nutt, offizieller Drogenberater der Regierung, schlägt hingegen vor, Drogen nach ihren wissenschaftlich ermittelten Gefährdungspotential einzuordnen.

LSD, Ecstasy und Cannabis seien ungefährlicher als Alkohol und Tabak, hatte der Pharmakologe David Nutt laut Medienberichten in einer Vorlesung am Londoner King’s College gesagt.

Alkohol kommt in Nutts Skala an fünfter Stelle – nach Kokain, Heroin, Schlafmitteln und Opium. Tabak steht an neunter Stelle und damit weit vor Cannabis, dem Halluzinogen LSD und Ecstasy.

Innenminister Alan Johnson sah das Vertrauen in Nutt zerstört und entband ihn umgehend von seinen Aufgaben. „Es ist wichtig, dass die Botschaft der Regierung klar ist und Sie als Beauftragter tun nichts, damit sie die Öffentlichkeit versteht“, schrieb Johnson an Nutt.

Der Pharmakologe bezeichnete die Entlassung als politische Wahlkampfmaßnahme. Nutt rechnet nun mit Rücktritten aus dem Drogenberatungsgremium der Regierung. „Keiner behauptet, Drogen sind ungefährlich.“ Tabak und Alkohol als legale Droge auszunehmen, sei aber „künstlich“.

Der Wissenschaftler hatte in der Vorlesung am King’s College auch eine Klassifizierung aller legalen und illegalen Drogen in einer Schadensskala gefordert. „Wir brauchen eine breite und offene Diskussion über die wissenschaftlichen Nachweise und eine wohlüberlegte Debatte, warum wir Drogengesetze haben und ob sie ihre Aufgabe leisten.“

Quelle: hanfjournal.de & welt.de





Cannabis College Webseite auf Deutsch!

14 11 2008

cannabis-college-logo-200x2Die Cannabis College Stiftung ist ein gemeinnütziges Informationszentrum im Herzen Amsterdams. Das Cannabis College feiert heute das 10 jährige Jubiläum und deshalb haben sie die Webseite auch auf Deutsch übersetzt.

Brauchst Du Fakten bezüglich Cannabis und Hanf? Besuche das Cannabis College online oder in Amsterdam mit all Deinen unbeantworteten Fragen. Das College ist DER Ort überhaupt um mehr über die wunderbaren Arten der Nutzung dieser fälschlicherweise verbotenen Pflanze zu lernen.





Cannabis-Legalisierung Referendum in der Schweiz

15 09 2008

Am 30. November wird ein Referendum abgehalten in der Schweiz.

Die Initiative «für eine vernünftige Hanfpolitik mit wirksamem Jugendschutz» will den Konsum psychoaktiver Substanzen der Hanfpflanze sowie Besitz, Erwerb und Anbau für den Eigengebrauch straffrei erklären.

Für das Zustandekommen einer nationalen Volksinitiative sind mindestens 100’000 Unterschriften nötig. Insgesamt hatten die Initianten rund 134 000 Unterschriften gesammelt.

Die bisherige repressive Cannabis-Politik der Schweiz sei gescheitert. Das zeigten auch unlängst veröffentlichte Zahlen des Bundesamts für Gesundheit (BAG), wonach immer jüngere Menschen zu kiffen begännen. “Jugendkonsum ist ein grosses Problem”, sagte Müller. Er könne aber nicht mit Repression bekämpft werden.

An legalen Verkaufsstellen für Cannabis könne der Jugendschutz viel besser umgesetzt werden als auf dem heute bestehenden Schwarzmarkt.

Quelle: hanfinitiative.ch





Feminisierte Samen Wachstumstest

9 09 2008

White Label Northern Lights ist aus einem Test des spanischen Cannabis-Magazins Cáñamo als Sieger hervorgegangen ist.

Cáñamo hat mit 23 feminisierten Sorten einen Wachstumstest durchgeführt und die Ergebnisse in der Augustausgabe veröffentlicht. Ausschlaggebend für die Platzierung war der pro Pflanze erzielte Ertrag an Blütenständen.

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Der erste Platz von Northern Lights ist besonders erwähnenswert, da der Ertrag doppelt so hoch war wie das Durchschnittsgewicht aller getesteten Sorten und etwa 30 % über dem der zweitplatzierten Sorte lag.

White Labels X-Haze belegte bei diesem Wettbewerb den 18. Platz – ein beachtliches Ergebnis für eine Haze-Varietät.





Cannabis Social Clubs?

21 07 2008

Ein Verein von Hanfkonsumenten in Deutschland? Ein Vorschlag von Encod..

cannabis-clubs.eu

Die Mehrheit der europäischen Länder hat Konsum und (sehr eingeschränkt) Besitz von Cannabis für den Eigenkonsum strafbefreit. Holland hat schon lange den Handel von Kleinmengen, aber nicht die Versorgung der Verkaufsstellen organisiert. In der Schweiz haben verschiedene Kantone den Anbau und den Handel von Hanf für legale Zwecke während längerer Zeit toleriert, aber ohne Kontrolle des THC-Gehalts. Die Regulierung des Marktes war vom Parlament im Juni 04 zurückgewiesen worden. Seither sind die Kontrollen sehr strikt, und die Hanfszene wurde dezimiert. Es bestehen daher keine offiziellen Quellen, um sich mit Cannabis zu versorgen. Jeden Tag müssen zig Millionen europäische Konsumenten ihren Konsum von mehr oder weniger kriminellen Organisationen kaufen. Die hygienischen, sozialen und wirtschaftlichen Konsequenzen sind desaströs.

Den Anbau von Eigenbedarf und den Privatkonsum strafbefreien

Die einzige Alternative ist der Eigenabau, aber nur wenige Länder tolerieren den Anbau von ein paar Pflanzen. Der Eigenanbau wird in der Mehrheit der europäischen Gesetzgebungen wie ein Verbrechen bestraft, wird aber oft in der Realität als Vergehen behandelt. Wegen dieses Risikos und den praktischen Hindernissen werden so nur 20 bis 25% des Bedarfs gedeckt. Die internationalen Konventionen verpflichten nicht dazu, den Eigenanbau und den Privatkonsum zu verfolgen. Die Regierungen, die dies wünschen, können dies deshalb ohne Furcht vor internationalen Sanktionen einführen. Aber sogar wenn er toleriert wird, genügt das Modell des Eigenanbau nicht, um die riesige Nachfrage zu beliefern. Zudem bietet es nicht alle Sicherheiten betreffend den sauberen Anbau, den Schutz von Minderjährigen, Schwarzarbeit und Schwarzhandel.

Kein Konsens zu Produktion und Handel

Die europäischen Parlamente und Regierungen sind immer noch gegen einen Cannabisanbau für einen geregelten Verkauf eingestellt. Sie sind der Ansicht, ein kommerzielles System sei gegen die internationalen Abkommen, es begünstige den Export und den Drogentourismus, es führe zu zu leichter Verfügbarkeit, somit mehr Konsum und verführe die Jugend. Diese Ängste werden von vielen EU-Verantwortlichen geteilt, welche trotzdem bemüht sind diese Situation zu verbessern, wie die Abgeordneten, welche den Bericht Catania genehmigten. Die Bewegung der Reformer muss sich diese Einwände zu eigen machen. Eine Lösung wäre möglich, wenn der Eigenkonsum für Volljährige und der individuelle und kollektive Anbau für minimale Mengen zum Eigenkonsum toleriert würde.

ENCOD präsentiert den Cannabis Social Club

Seit mehreren Monaten arbeitet ENCOD, ein europäisches Netzwerk von mehr als 100 Gruppen, welche eingreifen, wenn es um Drogen geht, Den Rest des Beitrags lesen »





Lotus Eco Elise

15 07 2008

Auf der British Motor Show in London präsentieren die Sportwagenbauer die Studie Elise Eco. Öko-Lisel setzt zur Gewichtsreduzierung auf Leichtbau und wiederverwertbare Materialien aus der Natur. Sisal-Fußmatten, Holzschaltknauf, Hanf und wollene Bezüge für Lenkrad oder Türverkleidungen machen den Innenraum und Teile der Karosserie zum Recyclingcenter auf Rädern. 32 Kilo sparen die Briten im Vergleich zur Serien-Elise ein, wobei fast die Hälfte der Gewichtsreduzierung durch besonders leichte Räder erreicht wird.

Lotus Hanf Sportwagen

Sind das Hanf Pflanzen im Hintergrund?

Dürfen wir darauf hinweisen dass hanf verwenden im Auto nicht so neue ist. Erinnern Sie sich Henry Ford?

Quelle: autobild.de





Das Fest der Kiffer

7 07 2008

Die USA gelten mittlerweile als Mutterland der Repression. Der „War on Drugs“ tobt, die Bundespolizei DEA verfolgt selbst Medizinalpatienten, die nach den Gesetzen der jeweiligen Bundesstaaten völlig Legal Cannabis als Medizin erhalten. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille.

Auf der anderen Seite stehen mittlerweile zwölf Bundesstaaten, die die Versorgung mit medizinischem Cannabis legalisiert haben. Erst vergangenen Monat wurde in Texas ein 53 jähriger Mann vom Vorwurf des Cannabisbesitzes nach nur 15minütiger Verhandlung freigesprochen. In Texas, dem Pendant zu Bayern.

Auch gibt es in den Vereinigten Staaten seit fast 40 Jahren eine riesige Legalisierungsbewegung, die trotz einer viel repressiveren Politik als in Europa Massen mobilisieren kann. Angesichts der Tatsache der schlimmen Dinge, die im Namen der Vereinigten Staaten auf der Welt passieren, sollte man nicht vergessen, dass die erste Hanfzeitung der Welt aus den USA kam der erste anerkannte Medizinalpatient aus Kalifornien stammt der erste Cannabisautomat weltweit in L.A. steht. die erste Pot-Demo der Welt dort stattfand (der Million Mariuhana March) die amerikanischen Beatniks und später die Hippies die damals bei uns vergessene weil verbotene Kulturpflanze Hanf überhaupt erst wiederendeckt haben.

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