Kiffen ohne Strafe

19 11 2008

3sat-Sendung „Schweizweit“ vom 13.02.08

Part 1

Part 2





Cannabis-Legalisierung Referendum in der Schweiz

19 11 2008

swiss-flagAm 30. November wird die Cannabis Referendum abgehalten in der Schweiz. Jetzt haben die Bürger in der Schweiz die einmalige Chance, die Hanfpflanze mit all ihren Eigenschaften zu rehabilitieren. Kiffen soll in der Schweiz für erwachsene Bürger erlaubt werden. Der Handel wird geregelt, damit dem Schwarzmarkt auf der Strasse und der damit verbundenen Vermischung von harten und weichen Drogen der Boden entzogen wird.

So wird die Bundesverfassung geändert, wenn das CH-Volk am 30. November 2008 JA stimmt:
Art. 105a (neu) Hanf

  1. Der Konsum psychoaktiver Substanzen der Hanfpflanze sowie ihr Besitz und Erwerb für den Eigenbedarf sind straffrei.
  2. Der Anbau von psychoaktivem Hanf für den Eigenbedarf ist straffrei.
  3. Der Bund erlässt Vorschriften über Anbau, Herstellung, Ein- und Ausfuhr von sowie Handel mit psychoaktiven Substanzen der Hanfpflanze.
  4. Der Bund stellt durch geeignete Massnahmen sicher, dass dem Jugendschutz angemessen Rechnung getragen wird.

Werbung für psychoaktive Substanzen der Hanfpflanze sowie Werbung für den Umgang mit diesen Substanzen sind verboten.

Die Ausarbeitung der nötigen Gesetze oder Verordnungen im Detail obliegt dem Parlament. Dieses muss zwar die oben erwähnten Artikel umsetzen, hat aber einen gewissen Spielraum dabei. Zum Beispiel ist es klar, dass dort, wo mittlerweile nicht mehr geraucht werden darf, zukünftig sicher auch kein Hanf geraucht wird.

JA Stimmen – Mail an ganzes Adressbuch senden – SMS an alle Mobil-Kontakte weiterleiten und: Gewinnen am 30. November!!!

Website des Initiativ-Komitees:
www.projugendschutz.ch





«Beste Veränderung für die Schweiz»?

18 11 2008

baslerzeitung

Am 30. November stimmt das Stimmvolk über die Hanfinitiative ab. Einem allfälligen Erfolg oder Misserfolg sehen auch die Organisatoren der CannaTrade gespannt entgegen.

Die Veranstalter der alljährlich stattfindenden Hanfmesse stehen „komplett hinter der Initiative für eine vernünftige Hanfpolitik mit wirksamem Jugendschutz“, wie Ben Arno, Sprecher der CannaTrade, sagt. Entsprechend werben die Veranstalter primär auf ihrer Website sowie „auf sämtlichen anderen Kanälen“ gleichermassen für ein JA zur Hanfinitiative und ein JA zur Revision des Betäubungsmittelgesetzes.

Annahme würde neue Perspektiven eröffnen

Eine Annahme der Initiative durch das Stimmvolk käme laut Arno vor allem sämtlichen Produzenten von Hanfprodukten entgegen. Denn „solange Hanf als Genussmittel verboten ist, stehen alle Hersteller und Anbieter legaler Hanfprodukten in einer Grauzone“, beschreibt Arno die momentane Lage der Hanfbauern. Erst wenn Erwerb und Anbau von Cannabis für den Eigenbedarf sowie der Konsum straffrei werden, seien Bauern wieder in der Lage Hanf anzubauen ohne unmanierlich als Drogenproduzenten bezeichnet zu werden. Darüber hinaus erschliesst sich für die Schweizer Bauern einen neuen Markt. „Nebst Hopfen- und Weinbauern könnten sich nun endlich auch Hanfbauern etablieren“ ist sich Arno sicher. Dies würde insbesondere auch Bauern, die sich in ihrer Existenz bedroht sehen und sich künftig nach alternativen Anbaumethoden umsehen müssen, eine neue Basis bieten. Das wäre „die beste Veränderung für die Schweiz“ bringt es der Veranstalter zuversichtlich auf den Punkt.

Ein Nein als „Absage an Legalität“?
Ein Nein zur Initiative wäre in den Augen Arnos mithin ein vernichtendes Verdikt. Eine Ablehnung würde nicht nur die vielen Aufklärungsversuche und die mit ihnen verbundene Hoffnung zunichte machen, es wäre auch eine Absage an den legalen Handel mit Drogen. Nicht selten würden sich illegale Händler gegen die Hanfinitiative aussprechen, da es ihnen erlaubt, die Preise für die Produkte der Illegalität wegen hoch zu halten um auf diese Weise das grosse Geschäft zu machen.

Aufklären und informieren
Arno macht darauf aufmerksam, dass „Hanf durch gezielte Medienpropaganda in Verruf geraten ist und schliesslich verboten wurde“. Er sieht daher besonderen Handlungsbedarf in der Aufklärung und der Information, zumal es bei der Initiative im Grunde genommen primär um einen effektiven Jugendschutz geht. Dieser wäre in einem kontrollierten Markt bedeutend einfacher umzusetzen. Das Problem kann denn auch nicht alleine auf „Droge“ Hanf reduziert werden. „In einer potentiell süchtigen Gesellschaft steigt der Konsum von Alkohol, Drogen und Medikamenten mit dem Wachstum an Reichtum“ fasst Arno die Problematik um die Diskussion zusammen.

Quelle: bazonline.ch





Cannabis College Webseite auf Deutsch!

14 11 2008

cannabis-college-logo-200x2Die Cannabis College Stiftung ist ein gemeinnütziges Informationszentrum im Herzen Amsterdams. Das Cannabis College feiert heute das 10 jährige Jubiläum und deshalb haben sie die Webseite auch auf Deutsch übersetzt.

Brauchst Du Fakten bezüglich Cannabis und Hanf? Besuche das Cannabis College online oder in Amsterdam mit all Deinen unbeantworteten Fragen. Das College ist DER Ort überhaupt um mehr über die wunderbaren Arten der Nutzung dieser fälschlicherweise verbotenen Pflanze zu lernen.





Schluss mit Cannabis Krimi

13 11 2008

0037_sensi_skunk1Legalisierung von Konsum, Besitz, Erwerb und Anbau von Cannabisprodukten für den Eigengebrauch ab 18 Jahren mit eine strenge Ausweispflicht ist der einzige Weg kriminellen Organisationen zu stoppen.


Stoppen sie den Schwarzhandel mit Cannabis und schutzen sie Ihre Kinder vor frühzeitigem Konsum durch legalisierung von Konsum, Besitz, Erwerb und Anbau von Cannabisprodukten für den Eigengebrauch ab 18 Jahren mit eine strenge Ausweispflicht.


Einige Fakten:

  • Cannabisrauch enthalt doppelt so viele krebserzeugende Stoffe wie Tabak. Starke Raucher konsumieren um die 20 Zigaretten am Tag.
  • Der durchschnittliche Cannabiskonsument ist also weit weniger Krebsgefährdet als ein starker Raucher.Mindestens 20 Prozent der späteren Heroin- und Kokainabhängigen haben ihre Drogenkarriere mit Haschisch/Marihuana begonnen.
  • Fast 100 Prozent der späteren Heroin- und Kokainabhängigen haben vorher Alkohol konsumiert.
  • In die EU gibt er rund 55mln Alkoholabhängige und jährlich 195,000 Alkoholtote. Es ist noch kein einziger Fall bekannt indem eine Überdosis Cannabis zum Tode geführt hatte.
  • Die wenigsten Cannabiskonsumenten werden abhängig. Die große Mehrheit fuhrt ein normales geregeltes Leben.
  • Cannabis darf nicht mit den harten Drogen, wie Kokain, Heroin etc. In einen Topf geworfen werden. Jugendliche konnten dadurch ein falsches Bild von harten Drogen bekommen.
  • Der Schwarzmarkt mit Cannabis blüht, durch einen geregelten Verkauf konnte der Staat anstellen der Schwarzhändler Geld verdienen.