Cannabis Social Clubs?

21 07 2008

Ein Verein von Hanfkonsumenten in Deutschland? Ein Vorschlag von Encod..

cannabis-clubs.eu

Die Mehrheit der europäischen Länder hat Konsum und (sehr eingeschränkt) Besitz von Cannabis für den Eigenkonsum strafbefreit. Holland hat schon lange den Handel von Kleinmengen, aber nicht die Versorgung der Verkaufsstellen organisiert. In der Schweiz haben verschiedene Kantone den Anbau und den Handel von Hanf für legale Zwecke während längerer Zeit toleriert, aber ohne Kontrolle des THC-Gehalts. Die Regulierung des Marktes war vom Parlament im Juni 04 zurückgewiesen worden. Seither sind die Kontrollen sehr strikt, und die Hanfszene wurde dezimiert. Es bestehen daher keine offiziellen Quellen, um sich mit Cannabis zu versorgen. Jeden Tag müssen zig Millionen europäische Konsumenten ihren Konsum von mehr oder weniger kriminellen Organisationen kaufen. Die hygienischen, sozialen und wirtschaftlichen Konsequenzen sind desaströs.

Den Anbau von Eigenbedarf und den Privatkonsum strafbefreien

Die einzige Alternative ist der Eigenabau, aber nur wenige Länder tolerieren den Anbau von ein paar Pflanzen. Der Eigenanbau wird in der Mehrheit der europäischen Gesetzgebungen wie ein Verbrechen bestraft, wird aber oft in der Realität als Vergehen behandelt. Wegen dieses Risikos und den praktischen Hindernissen werden so nur 20 bis 25% des Bedarfs gedeckt. Die internationalen Konventionen verpflichten nicht dazu, den Eigenanbau und den Privatkonsum zu verfolgen. Die Regierungen, die dies wünschen, können dies deshalb ohne Furcht vor internationalen Sanktionen einführen. Aber sogar wenn er toleriert wird, genügt das Modell des Eigenanbau nicht, um die riesige Nachfrage zu beliefern. Zudem bietet es nicht alle Sicherheiten betreffend den sauberen Anbau, den Schutz von Minderjährigen, Schwarzarbeit und Schwarzhandel.

Kein Konsens zu Produktion und Handel

Die europäischen Parlamente und Regierungen sind immer noch gegen einen Cannabisanbau für einen geregelten Verkauf eingestellt. Sie sind der Ansicht, ein kommerzielles System sei gegen die internationalen Abkommen, es begünstige den Export und den Drogentourismus, es führe zu zu leichter Verfügbarkeit, somit mehr Konsum und verführe die Jugend. Diese Ängste werden von vielen EU-Verantwortlichen geteilt, welche trotzdem bemüht sind diese Situation zu verbessern, wie die Abgeordneten, welche den Bericht Catania genehmigten. Die Bewegung der Reformer muss sich diese Einwände zu eigen machen. Eine Lösung wäre möglich, wenn der Eigenkonsum für Volljährige und der individuelle und kollektive Anbau für minimale Mengen zum Eigenkonsum toleriert würde.

ENCOD präsentiert den Cannabis Social Club

Seit mehreren Monaten arbeitet ENCOD, ein europäisches Netzwerk von mehr als 100 Gruppen, welche eingreifen, wenn es um Drogen geht, Den Rest des Beitrags lesen »





Lotus Eco Elise

15 07 2008

Auf der British Motor Show in London präsentieren die Sportwagenbauer die Studie Elise Eco. Öko-Lisel setzt zur Gewichtsreduzierung auf Leichtbau und wiederverwertbare Materialien aus der Natur. Sisal-Fußmatten, Holzschaltknauf, Hanf und wollene Bezüge für Lenkrad oder Türverkleidungen machen den Innenraum und Teile der Karosserie zum Recyclingcenter auf Rädern. 32 Kilo sparen die Briten im Vergleich zur Serien-Elise ein, wobei fast die Hälfte der Gewichtsreduzierung durch besonders leichte Räder erreicht wird.

Lotus Hanf Sportwagen

Sind das Hanf Pflanzen im Hintergrund?

Dürfen wir darauf hinweisen dass hanf verwenden im Auto nicht so neue ist. Erinnern Sie sich Henry Ford?

Quelle: autobild.de





15 Missverständnisse (und 1 Schlussfolgerung) über Cannabis

11 07 2008

1. Weniger Coffeeshops bedeutet auch weniger Cannabiskonsum.

Das stimmt nicht. In den Niederlanden, dem einzigen westlichen Land, in dem in Coffeeshops „legal“ Cannabis verkauft wird, konsumieren 13% der Jugendlichen Cannabis. In Ländern, in denen der Cannabiskonsum streng verboten ist, ist dieser Prozentsatz wesentlich höher: In Belgien, Irland und den USA sind es 17%, in Großbritannien 20% und in Frankreich sogar 22%.

2. Wer Cannabis konsumiert, tut schneller den Schritt zu harten Drogen (Stichwort „Einstiegsdroge“).

An sich stimmt diese Theorie: Wer Whisky trinkt, hat einst mit Bier angefangen und ist wohl kaum direkt von Limonade auf Hochprozentiges umgestiegen. Deshalb ist es auch wichtig, diesen ersten Schritt gar nicht erst zu tun. Die Niederlande sind dabei recht erfolgreich: Nur 12% der Gesamtbevölkerung haben schon einmal Cannabis konsumiert. In den USA sind es immerhin 28% und in Australien sogar 40%. Die Folge: In den Niederlanden ist die Zahl der Konsumenten harter Drogen und die Zahl der Drogentoten geringer.

3. Coffeeshops ermutigen zum Kauf harter Drogen.

Das stimmt nicht. Im Gegenteil: Coffeeshops gewährleisten eine klare Trennung zwischen weichen und harten Drogen. Cannabiskonsumenten bevorzugen gerade die sichere, legale und einladende Atmosphäre der Coffeeshops und meiden die harte, illegale und kriminelle Szene der harten Drogen. Den Rest des Beitrags lesen »





Wie kann man am besten Samen keimen?

8 07 2008

Hanfsamen KeimenWas Sie grundsätzlich brauchen sind zwei Teller und feuchte Papiertücher.

  • Legen Sie einige Schichten feuchte Papiertücher auf den ersten Teller und lassen Sie etwaiges überschüssiges Wasser von dem Teller ablaufen.
  • Legen Sie dann Ihre Samen auf die Papiertücher mit möglichst grossen Zwischenräumen zwischen den Samen.
  • Legen Sie ein paar Schichten feuchte Papiertücher auf die Samen and lassen Sie dabei überschüssiges Wasser wieder ablaufen.
  • Decken Sie all das schliesslich mit dem zweiten, umgekehrten Teller ab, etwa wie die Schalen eines ‘zweischaligen Weichtiers’ – damit entsteht die für das Aufkeimen erforderliche dunkle, feuchte Umgebung.
  • Setzen Sie die Teller an eine warme Stelle (21ºC) ausser dem Bereich direkten Lichts.

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Ihre Samen werden dann anfangen zu keimen.

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  • Kontrollieren Sie Ihre Samen täglich, damit Sie sicher sind, dass die Papiertücher nicht austrocknen. Spritzen Sie diese wenn nötig nass.
  • Innerhalb von einigen Tagen werden sich die ersten Samen öffnen und wird eine Wurzel sichtbar werden. Es kommt manchmal vor, dass einige Samen mehr Zeit brauchen, bis etwa 10 Tage oder sogar zwei Wochen, sich zu öffnen.
  • Wenn die ersten Millimeter der Wurzel eine Samenschale durchbrechen, bringen Sie diesen Samen VORSICHTIG (vorzugsweise mit einer Pinzette) in einen kleinen Behälter mit Wachstumsmedium (Blumenerde oder Steinwolle). Machen Sie ein 2-3 mm (max. 5 mm) tiefes Loch in das Medium, pflanzen Sie Ihren Samen mit der Wurzel nach unten in das Loch und decken Sie dies ab.

Ihr Sämling wird innerhalb von 1 bis 3 Tagen aus dem Medium herauskommen.





Das Fest der Kiffer

7 07 2008

Die USA gelten mittlerweile als Mutterland der Repression. Der „War on Drugs“ tobt, die Bundespolizei DEA verfolgt selbst Medizinalpatienten, die nach den Gesetzen der jeweiligen Bundesstaaten völlig Legal Cannabis als Medizin erhalten. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille.

Auf der anderen Seite stehen mittlerweile zwölf Bundesstaaten, die die Versorgung mit medizinischem Cannabis legalisiert haben. Erst vergangenen Monat wurde in Texas ein 53 jähriger Mann vom Vorwurf des Cannabisbesitzes nach nur 15minütiger Verhandlung freigesprochen. In Texas, dem Pendant zu Bayern.

Auch gibt es in den Vereinigten Staaten seit fast 40 Jahren eine riesige Legalisierungsbewegung, die trotz einer viel repressiveren Politik als in Europa Massen mobilisieren kann. Angesichts der Tatsache der schlimmen Dinge, die im Namen der Vereinigten Staaten auf der Welt passieren, sollte man nicht vergessen, dass die erste Hanfzeitung der Welt aus den USA kam der erste anerkannte Medizinalpatient aus Kalifornien stammt der erste Cannabisautomat weltweit in L.A. steht. die erste Pot-Demo der Welt dort stattfand (der Million Mariuhana March) die amerikanischen Beatniks und später die Hippies die damals bei uns vergessene weil verbotene Kulturpflanze Hanf überhaupt erst wiederendeckt haben.

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„LINKE“ will legalisieren

7 07 2008

Im Beschluß der „LINKEN“ auf ihrem Bundesparteitag in Cottbus am 24. und 25.Mai 2008 zur Drogenpolitik heißt es:

„Die Unterscheidung zwischen legalen und illegalisierten Drogen folgt keinem nachvollziehbaren Prinzip, sondern ist zufällig und willkürlich. Vielfältige Erfahrungen zeigen, dass staatliche Verbote nur selten vom Drogenkonsum abhalten können. Um die Kriminalisierung von DrogengebraucherInnen zu beenden, treten wir für eine Änderung des Betäubungsmittelrechts im Sinne einer deutlichen Liberalisierung ein.“
Auch die Bundestagsfraktion der Linken nahm jüngst Stellung zum Thema: „Die Schaffung einer „drogenfreien Welt“ ist illusorisch. Dem seit über 30 Jahren geführten „Krieg gegen Drogen“ ist es nicht gelungen, den weltweiten Konsum von Drogen zu reduzieren…. Die Linke tritt für eine staatliche Regulierung des Cannabismarktes nach dem Vorbild der Niederlande unter der Gewährleitung des Jugendschutzes ein.“

Quelle: Hanfjournal.de